Sonntag, 23. September 2012

Jetzt auch in bunt

Wir hatten unterwegs ein wenig Pech mit dem WiFi: entweder es gab keins, oder wir bekamen das falsche Passwort oder keine Verbindung. Eine stark volumenbegrenzte UMTS-Verbindung war unser einziger Weg ins Internet. Deshalb konnten wir unterwegs leider keine Bilder hochladen. Ich habe nun allerdings die fehlenden Bilder ergänzt und es lohnt sich, die einzelnen Tage noch einmal anzuschauen.

Das Bloggen mit dem iPad war übrigens etwas nervig, oder genauer, dessen Rechtschreibkorrektur. Insbesondere das Präteritum scheint ihr größtenteils unbekannt zu sein und viele korrekt geschriebene Verben wurden zu entfernt ähnlichen Nomen korrigiert. Meine Lieblingskorrektur war allerdings "Wow", was zu "Wowereit" umgeschrieben wurde.

 

Samstag, 22. September 2012

Rückreise

Wir frühstückten noch einmal im Hafenkino und gegen 9:30 Uhr kam auch schon der Fahrer um uns nach Aktion Airport zu fahren. Der Flieger war wieder fast voll, viele Gesichter kamen uns vom Hinflug bekannt vor. Auch der Co-Pilot, ein ziemlicher Laberkopf, war der gleiche.

Warten aufs Boarding.
Das Flugzeug landete pünktlich, allerdings herrschte auf dem Vorfeld ziemliches Chaos. Wir mussten noch eine "Warteschleife" am Boden drehen und erreichten unsere Parkposition erst nach 40 Minuten. Auch das Gepäck ließ ziemlich lange auf sich warten.

Die Abholung durch Sparparker.de klappte ohne lange Wartezeit, Sebastians Auto stand auch schon ausgeparkt bereit. Wir können den Laden weiterempfehlen.

Die Rückfahrt verlief ereignislos, gegen 18:00 Uhr waren wir wieder in Nufringen.

 

Freitag, 21. September 2012

Pita-Test

Wir hatten in der Nacht beide sehr unruhig geschlafen, aber unser Anker hielt wie eine Eins. Als wir ihn einholten, sahen wir, dass wir doch mehr Kette draußen gehabt hatten als gedacht. Auch hatte er sich prächtig eingegraben: als wir ihn aufholten hingen noch 2 Kilo Meeresboden dran.

Heute war unser letzter Tag auf See, bis 17:00 Uhr mussten wir das Boot zurückgeben. Leider bereitete uns der Wetterbericht ein wenig Sorgen: die Wetter-SMS (die seither immer nur tendenziell Recht gehabt hatte) sagte ab 12 Uhr einen Mittelwind von 6 mit 9er Böen voraus aber auch Poseidon sah für Lefkas einen Mittelwind von 6. Wir beschlossen also, früh auszulaufen um bis Mittag in Lefkas zu sein.

Vathi aus Meganisi.
Vielleicht noch ein Wort zur Marina: auf den regulären Plätzen gibt es Murings, Wasser, Strom und WiFi und die sanitären Anlagen waren für griechische Verhältnisse sehr sauber. Es war auch der einzige Hafen, in dem man unsere Bootspapiere sehen wollte.

Beim Auslaufen sahen wir, dass am Steg der Taverne, wo man uns am Vortag weggeschickt hatte, noch Plätze frei waren. Wir beschlossen daraufhin einen lebenslangen Boykott dieses Schuppens.

Gegen 11:00 Uhr erreichten wir das Südende des Lefkas-Kanals und da der Wind mit einer angenehmen 4 blies, drehten wir noch einige Runden unter Segel. Danach fuhren wir den Kanal hoch (da der Wind aus Norden kam, wurden wir wieder von einem Müllaroma empfangen) und machten einen Stopp an der Tankstelle um den Diesel aufzufüllen.

Mondas half uns beim Anlegen und seine erste Frage war: "Why are you back already? Is it too cold?" Kalt war es zwar nicht, aber vom 6er-Wind war auch nichts zu sehen. Tja, schade um die verschenkte Zeit.

Wir übergaben das Boot und gingen erstmal eine Pita essen. Als wir zurückkamen war das Boot von Mondas und zwei Technikern belagert, die den schwergängigen Fahrthebel reparieren wollten. Wir waren also nur im Weg und unternahmen einen Spaziergang zum Strand und zur Festung von Lefkas. Leider war letztere schon geschlossen, die Öffnungszeiten waren von 8:00 - 15:00 Uhr!

Strand und Festung von Lefkas.
Abends hatten wir keine Lust noch einmal zu kochen. Auch Essen zu gehen erschien uns wenig verlockend. Also besorgten wir uns noch einmal Pita und bei einem Bäcker etwas Süßkram und machten es uns auf unserem Logenplatz im Hafenkino bequem. Der Feldstecher stand natürlich immer griffbereit. Den Pita-Test gewann "Best Pita in Town" gegen die "Daltons".

 

Donnerstag, 20. September 2012

Hektik am Abend

Der Donnerstag war ein Tag, über den man bis 17:30 Uhr nicht viel hätte berichten können. Zunächst chillig bis zum Extrem, aber dann wurde es doch noch ein wenig hektisch.

Wir verließen Sívota erst gegen Viertel vor Elf, setzten gleich vor dem Hafen die Segel und umrundeten Meganisi südlich. Unser Ziel war Vathi auf Meganisi. Der Wind blies aus Süd mit schwachen 2-3 Beaufort und so verlief der Trip extrem langsam und unaufgeregt. Wir segelten sogar mit Bimini, da wir nicht in der Sonne braten wollten. Von der Ionian Regatta, die an diesem Tag stattfinden sollte, sahen wir nichts.

Gegen 17:30 waren wir kurz vor Vathi. Im Norden hatte sich der Himmel zunehmend verdunkelt, an der Festlandküste zuckten Blitze und es war ferner Donner zu hören. Die dunkle Front schien sich zu vergrößern, aber über uns war der Himmel noch blau und so nahmen wir gemütlich die Segel herunter und schauten uns in Vathi in aller Ruhe die Liegemöglichkeiten an. Es gab vor der Stadt eine Taverne "Karnayio" mit Steg und Murings und einigen freien Plätzen, eine Marina, die aber schon sehr voll aussah und den Stadthafen, wo es auch noch freie Plätze gab, allerdings nur solche, die ziemlich ungeschützt lagen und wo man römisch-katholisch mit Buganker anlegen musste. Wir entschieden uns für die Taverne mit den Murings. Als wir allerdings wieder dort ankamen, lief gerade eine dieser sch**** Flotillen ein, von denen es hier so wimmelt.

Während wir warteten sprang plötzlich der Wind auf Nord und erreichte 5-6 Beaufort. Der Himmel war sofort dunkel und ein Wolkenbruch ging über uns nieder. Jetzt wurden wir doch ein wenig nervös und wollten schnell anlegen. Das letzte Flotillenboot trieb gerade im Wind ab und so setzten wir auf einen der freien Plätze an als ein Mann, vermutlich der Wirt der Taverne, deutlich Zeichen machte, dass wir hier nicht anlegen könnten und verschwinden sollten. Wahrscheinlich erwartete die Flotille noch weitere Boote.

So wie der Wind nun stand, boten die freien Plätze im Stadthafen überhaupt keinen Schutz und deshalb düsten wir zurück zur Marina. Ein Schild am Eingang forderte dazu auf, auf Kanal 72 Kontakt aufzunehmen. Allerdings meldete sich da niemand. Auch auf Kanal 74, der im Törnführer stand, war nichts los. Es regnete und stürmte noch immer und so nahmen wir einfach Anlauf auf einen freien Platz. Plötzlich wurden wir auf Funk (Kanal 74...) angerufen und zurückgepfiffen. Das sei der Platz eines Dauerliegers und man bot uns den letzten freien Platz an: römisch-katholisch mit Buganker, mit dem Bug genau im Wind, der Anker würde also das Boot halten müssen. Die Marina war durch eine Mole nach Norden geschützt, Wind und See waren deutlich ruhiger als im Stadthafen, unter den gegebenen Umständen war das unsere beste Option und so nahmen wir an.

Das Ankermanöver in Wind und Regen lief zunächst wie nach Lehrbuch, doch plötzlich stockte die Winsch. Auch als ich die Spillbremse von Hand öffnete lief die Kette nicht weiter. Da keine Kette nachkam stoppten wir und hingen am Anker, wie ein Fisch an der Angel. Schließlich fand ich den Fehler: die Kette hatte sich tatsächlich vertörnt und blockierte vor dem Spill. Ich bekam sie wieder klar und wir konnten das Manöver zu Ende fahren, hatten aber keine Ahnung, wie viel Kette rausgegangen war.

Kurz nachdem wir unsere Heckleinen festgemacht hatten, hörte der Regen auf, die Wolken verzogen sich und 10 Minuten später hatten wir wieder einen strahlendblauen Himmel. Na super.

Beim Kochen dann das nächste Problem: das Gas war alle. Wir hatten eine Ersatzflasche an Bord und wechselten die Flasche aus, allerdings brannten bei großer Flamme danach am Brenner nur noch die Hälfte der Düsen, bei den anderen strömte das Gas unverbrannt aus. Wir ließen den Herd eine Weile auf kleiner Flamme brennen und schließlich tat wieder alles. Es gab übrigens Pasta mit einer Käse-Sahne-Sauce.

Im Verlaufe des Abends war der Wind wieder aufgefrischt und blies schließlich wieder mit 6 Windstärken aus Norden. Wir gingen mit einem etwas mulmigen Gefühl ins Bett, da wir unserem Anker nicht so recht trauten.

 

Mittwoch, 19. September 2012

Segelurlaub vom Feinsten

Wir starteten den Tag ziemlich relaxt und verließen den Hafen erst gegen Viertel nach Elf. Wind gab es jetzt am Vormittag wieder keinen und so fuhren wir unter Motor um die Ecke in die Bucht von Póros. Dort warfen wir Anker, diesmal ohne Winsch sondern in dem wir die Spillbremse von Hand bedienten. Wow, konnte die Kette schnell ausrauschen. Der Anker griff gleich beim ersten Versuch und wir verbrachten die nächste Stunde mit Baden. Ich schwamm an Land und unternahm einen kurzen Rundgang durch Póros, das einen ziemlich ruhigen Eindruck machte, noch nicht ganz so touristisch wie Sívota.

Póros.
Der Wind aus Süd war in der Zwischenzeit immer stärker geworden und so zerrten wir das Dinghi an Bord, legten ab und setzten schnell die Segel. Wir folgten der Strecke der Ionian Regatta, die in dieser Woche stattfinden sollte, und fuhren erst kurz in das Südende des Meganisi-Kanals und dann nach Süden, um Nísos Arkóudhi herum und zurück nach Sívota. Wir hatten einen sehr guten 4er-Wind, der allerdings sehr böig war. Deshalb steckten wird ins Groß ein Reff. Dennoch liefen wir hart am Wind noch bis zu 7,5 Knoten.

Kurz nach der Umrundung von Arkóudhi sprang dann der Baumniederholer aus seiner Halterung am Mastfuß. Er war dort mit einem Bolzen angebracht, der wiederum mit einem Splint gesichert sein sollte. Vom Splint war nichts (mehr?) zu sehen, der Bolzen war Gott sei Dank noch da. Wir nahmen die Segel herunter und Sebastian reparierte den Baumniederholer, indem er den fehlenden Splint durch eine Büroklammer ersetzte.

An diesem Abend war der Hafen von Sívota brechend voll. Wir bekamen noch einen Platz an einem Mietsteg und mussten 25 Euro Liegegebühren bezahlen. Dafür bekamen wir eine Muring, Wasser und Landstrom. Letzteres war uns wichtig, denn unsere diversen Gadgets mussten dringend aufgeladen werden. Auch ein WiFi-Passwort wurde uns versprochen, aber wir haben es nie bekommen :-(

Ganz großes Hafenkino: Holländische Großfamilie legt mit Riesenwohnwagen, äh, Katamaran an.
Wir erfuhren, dass der Hafen deshalb so voll sei, weil morgen die Ionian Regatta stattfinden soll. Wir hatten angenommen, dass diese erst am Samstag gestartet wird.

Zu Abend gab es Bratkartoffeln mit Ei und Tomate.

 

Dienstag, 18. September 2012

Zum ersten mal Segeln

Der Tag, oder besser: die Nacht begann mit der Ankerwache in der One House Bay. Sebastian ging um 4 Uhr ins Bett und ich übernahm bis 8 Uhr. Die Dünung und der Wind waren eingeschlafen, das Boot lag ziemlich ruhig. Der Sternenhimmel war von einer faszinierenden Klarheit, zahlreiche Sternschnuppen gingen nieder. Da Marcus nicht dabei war, musste das iPad die Sternbilder erklären.

Sonnenaufgang in der One House Bay
Am Morgen sprangen wir noch einmal in das herrlich warme Wasser, bevor wir Anker lichteten und unter Motor Atokos südlich umrundeten und an Arkóudhi vorbei in die Straße zwischen Lefkas und Kefalonia fuhren. Laut Poseidon.gr sollte hier nachmittags Wind zu finden sein. Na ja, um 13:00 Uhr war noch nichts davon zu sehen. Deshalb fuhren wir weiter nach Fiskardo auf Kefalonia, das wir als einen möglichen Hafen für die Nacht auserkoren hatten. Ein schneller Blick konnte ja nicht schaden...

Im Hafen herrschte rege Aktivität und auch hinter uns reihte sich Boot an Boot: eine Sunsail-Flotille war im Begriff einzulaufen. Gefühlte 100 Boote zogen an uns vorbei. Der Hafen war wohl voll und wir beschlossen unser Glück woanders zu versuchen.

In der Zwischenzeit war dafür Wind aufgekommen, zunächst eine 3, die sich dann im Verlauf des Nachmittags auf eine knappe 5 steigerte. Unser Ersatzhafen war Sívota auf Lefkas und der Wind stand so günstig, dass wir mit einem Schlag hinfliegen konnten. Die Fahrt wurde allerdings auch ein Kampf gegen die Müdigkeit: 4 Stunden Schlaf sind einfach nicht genug...

Die Einfahrt nach Sívota lag ziemlich gut versteckt, der Hafen bot 3 Liegeplätze: einen öffentlichen Kai und zwei private Stege. Platz gab es noch überall, wir entschieden uns für den Kai. Das bedeutete römisch-katholisch Anlegen mit Buganker. Sebastian raste schneller rückwärts als die Winsch Kette geben konnte, so dass der Anker gleich mit eingegraben wurde und mehrmals die Überlastsicherung die Kette durchrauschen ließ. Auch verfehlten wir die für uns vorgesehene Position ein wenig, so dass zwei freundliche Helfer an Land uns mit den Heckleinen zurecht ziehen mussten.

Der öffentliche Kai bot leider keinen Landstrom, Wasser kostete 2 Euros. Dafür war er kostenlos: ein Hafenmeister, der Liegegebühren kassieren wollte, tauchte nicht auf. Der Ort selber ist sehr pittoresk und frisch renoviert, hier sind also unsere Euros verblieben. Fest in britischer Hand ist er auch: Rings um uns wurde fast nur eine super poshes britisches Englisch gesprochen.

Wir kauften einige Nahrungsmittel, kochten ein Trockensteinpilz-Risotto mit getrockneten frischen Kräutern und Tomatensalat und gingen früh zu Bett.

 

Die Eos hatte sogar eine Mikrowelle.
 

Montag, 17. September 2012

One House Bay

Wie befürchtet mussten wir am Morgen warten, bis die anderen weg waren. Das war leider erst kurz nach Zehn der Fall. Ein früheres Auslaufen hätte uns aber auch nicht viel gebracht, denn es gab keinen Wind. Wir fuhren also unter Motor durch den Meganisi-Kanal nach Süden und nahmen Kurs auf Atokos wo wir in der One House Bay Ankern üben wollten. Unterwegs kam kurz Wind auf und wir setzten die Segel, aber nach einer Stunde und mageren 1,5 Seemeilen kehrten wir zum Motor zurück.

Morgenstimmung im Meganisi-Kanal.
Als wir in der One House Bay ankamen lagen dort schon zehn Boot vor Anker. An ausgedehnte Anker-Manöver war also nicht zu denken. Wir setzten trotzdem einen Anker, was allerdings erst im dritten Anlauf gelang. Bei den ersten beiden Versuchen schleifte der Anker nur über den Grund aber grub sich nicht ein.

In der One House Bay.
Unser eigentlicher Plan war gewesen nach Vathi auf Ithaka weiter zu segeln. Von Wind war aber nach wie vor nichts zu sehen und auch die Windkarten von Poseidon machten wenig Hoffnung. Also beschlossen wir spontan, hier vor Anker und über die Nacht zu bleiben. Der Rest des Tages war dann sehr chillig: Nichtstun, Schwimmen, Schnorcheln und Rudern (mit dem Dinghi zu einer nahegelegenen Höhle). Ach ja, das Wasser hatte 27 Grad.

Wo ist mein Anker?
Am Abend kochten wir Pasta mit einer Paprika-Tomaten-Sauce. Gerade als wir anfingen zu kochen, setzte eine sehr unangenehme Dünung aus Osten ein, die es zusammen mit dem Wind aus Nord schaffte, das Boot in allen 3 Raumachsen gleichzeitig zu bewegen. Mit der Pasta im Magen wurde mir dann doch ein wenig übel, aber die Fische bekamen nichts ab...

Mit uns übernachten noch 5 andere Boote in der Bucht: ein britisches Ehepaar, eine deutsche Familie, zwei britische Boote mit gehisster Gay-Pride-Fahne und ein italienisches Nudistenschiff. Kann noch eine interessante Nacht werden. Sebastian beginnt mit der Ankerwache, ich werde dann um 4 Uhr übernehmen.

Vorbereitungen fürs Abendessen.
 

Sonntag, 16. September 2012

Erster Tag auf See

Es regnete die ganze Nacht hindurch und die etwa fünf Zentimeter dicken Matratzen waren eindeutig zu dünn. Dafür begrüßte uns am Morgen strahlend blauer Himmel. Es gab zwar ringsum dicke weiße Wolken, aber über Lefkas schien die Sonne. Nondas hatte versprochen, gegen neun Uhr noch einmal bei uns vorbeizuschauen, aber als er bis um halb Zehn nicht aufgetaucht war, sind wir einfach ausgelaufen. Der Kanal nach Süden glich einer Autobahn zur Rushour, es reihte sich Boot an Boot.

Wir blieben erst einmal im Norden des Ormos Dhrepanou und fuhren etwa zwei Stunden lang allerlei Motormanöver: Kurs fahren, Aufstoppen, Wenden auf engem Raum und Rückwärtsfahren. Auch ein Fender ging des öfteren über Bord und musste "gerettet" werden. Sebastian betätigte dabei einmal die MOB-Taste des Kartenplotters und Dank dessen Kopplung an das Funkgerät leuchtete dann auch dort das MOB-Signal. Daraufhin waren wir doch etwas verunsichert ob wir jetzt einen automatischen Distress-Call abgesetzt hatten aber ein Anruf bei Maria brachte Entwarnung. Auch die Logge machte zeitweise Probleme und der Fahrthebel entpuppte sich als extrem schwergängig.

Gegen 13:00 Uhr setzten wir dann Segel und nahmen Kurs nach Süden. Der Wind wehte mit zwei Beaufort aus Südwest, wir mussten also Kreuzen und es war ziemlich mühsam. In drei Stunden machten wir nur 3 Seemeilen Höhe gut. Wir experimentierten mit Traveller, Baumniederholer und Holepunkten der Genua, fanden aber keinen Trimm, der uns schneller machte. Kurz vor Vier warfen wir wieder den Motor an und fuhren nach Meganisi. In der Ormos Kapali wollten wir noch Ankern üben, aber alle 3 Buchten waren schon mit Booten belegt. Es wurde sogar schon in der zweiten Reihe "geparkt". Es war jetzt kurz vor Fünf. Wenn es hier schon so voll war, wie würde es dann an unserem eigentlichen Ziel Spartakhori aussehen?

Taverne mit Bootsanleger: Porto Spilia.
Wir düsten also weiter und tatsächlich war der Hafen von Porto Spilia schon gut gefüllt. Ein "Lotsenboot" nahm uns sofort in Empfang und bugsierte uns zu einer Muring. Das Anlegen klappte ganz ordentlich, auch Dank der Hilfe des Lotsen, der sein Schlauchboot einfach dazu nutzte uns schneller um die Kurve zu drücken. Leider liegen wir ganz innen, dem Strand zugewandt, und wurden in der nächsten halben Stunde so zugeparkt, dass wir morgen wohl warten müssen, bis alle anderen weg sind. Der Wind hatte inzwischen auf Nord gedreht und bis auf fast 4 Windstärken aufgefrischt. In der nach Norden ungeschützten Bucht wurden die Boote jetzt ordentlich durchgeschüttelt und wir benötigten 12 Fender um einen allzu intimen Kontakt mit unserem Nachbarboot zu verhindern.

Um Sieben war der Hafen dann voll. Wenn wir einen sicheren Liegeplatz haben wollen, können wir wohl nicht besonders lange draußen bleiben. Tja, es ist eben immer noch Hochsaison.

Ins Meilensammelbuch kommen 23,5 Seemeilen.

Königsposition: da lagen wir letztes Jahr mit der Elektra.
 

Samstag, 15. September 2012

Mal wieder die Ionischen Inseln

Nachdem dieses Blog jetzt ein halbes Jahr ungenutzt vor sich hindümpelte war Sebastian der Ansicht, etwas dagegen tun zu müssen. Er organisierte also eine Bavaria 34 Cruiser in Lefkas und schaffte es irgendwie (ich kann es nicht mehr nachvollziehen) mich zu einem einwöchigen Törn in der ionischen Inselwelt zu überreden.

Das Abenteuer begann um 3:30 Uhr in der Nacht. Die Fahrt mit Sebastians Wunder-Focus verlief ereignislos und kurz vor Sechs erreichten wir den Parkplatz von sparparker.de in einem abgelegenen Industriegebiet eines kleinen Nests in der Nähe von Rüsselsheim. Wir mussten in einem skurril dekorierten Warteraum noch auf zwei andere Partien warten, ehe wir mit einem Bus zum Flughafen gefahren wurden. Bei der Sicherheitskontrolle gewann Sebastian die Intensivrunde: er durfte sich nicht nur abtasten lassen, sondern musste in einem Nebenraum auch noch die Ungefährlichkeit seiner Kamera demonstrieren.

Warteraum von Sparparker
Das Flugzeug war fast voll und viele Passagiere sahen nach Seglern aus. Gut die Hälfte waren Männer zwischen 50 und 60 mit stattlichen Bäuchen, meist in Gruppen und mit Uniform-T-Shirts oder -Mützen bekleidet ("Kat-Segeln 2012", "Crew", "Skipper"). Unter den Anderen stachen die Pärchen in Gaastra und mit Sonnenbrille auf der Stirn hervor.

Zu Fuß vom Flugzeug zum Terminal
Die Flugzeugträger-Landung in Preveza war etwas holprig, mein Koffer brauchte ziemlich lange, dafür erwartete uns ein Taxi-Fahrer mit einem Schild "Hebelr / Eos". Dieser fuhr uns nicht wie gewohnt an den Stadt-Quai sondern in die Marina. Er versicherte uns aber mehrmals, dass die Eos tatsächlich in der Marine liege. Als wir aus dem Taxi stiegen schüttete es wie aus Kübeln und so sprinteten wir auf dem Steg fast noch an unserem Boot vorbei.

Die Eos.
Der Schlüssel steckte und wir retteten uns in die trockene Kajüte. Nach einiger Zeit steckte Mondas (der Techniker unseres Vercharterers) seinen Kopf durch die Luke und meinte, wir sollten das Boot schon mal überprüfen und er oder Maria (die Vertreterin unseres Vercharterers) würden später zur Übergabe erscheinen.

Wir prüften, prüften sehr gründlich, alles war OK, die Zeit verging und verging aber niemand kam. Erst nach einem Telefongespräch mit Maria tauchte Mondas wieder auf. Die Übergabe war IYC-typisch kurz und unproblematisch. Das Protokoll wurde mit Bleistift ausgefüllt.

Dauerregen.
Bei einem Bootsausrüster (hehe, Mann fläzt sich hinter der Kasse und die Frau muss rennen und bedienen) kauften wir noch ein paar Bändsel und in einem Supermarkt Proviant. Kinderschokolade war wieder keine zu bekommen.

Am Abend gingen wir in dem Restaurant essen, in dem wir auch schon letztes Jahr am ersten Abend gewesen waren. Na ja, ich hatte es als besser in Erinnerung.

Schlechtes Wetter in Lefkas
Den ganzen Tag über herrschte Südwind und da die Müllkippe südlich der Stadt liegt stank es fürchterlich, vor allem nach schmorendem oder brennendem Kunststoff. Während unserer Einkaufstour und während des Essens war es einigermaßen trocken geblieben, aber dann setzte wieder heftiger Regen ein.

 

Samstag, 21. April 2012

Heimreise


Die Wolken, die wir am Vortag am Horizont gesehen hatten, bescherten uns in der letzten Nacht dann doch noch ein ordentliches Gewitter. Davon abgesehen war es allerdings die ruhigste Nacht seit unserer Ankunft in Griechenland. Auf der Rückfahrt nach Athen hatten wir zwar auch nicht mehr Platz, aber Dank Plätzen in der ersten Reihe eine tolle Aussicht auf die Landschaft. Das Wetter war fantastisch und wann immer das Meer in Sicht war, wollten wir eigentlich gleich wieder umkehren und weitersegeln.

Siebter Tag: Flucht vor der Schönwetterwolke



Trotz Muring war die Nacht einigermaßen schaukelig, was bei mir leider wie meist zu Kopfschmerzen am Morgen führte. Die Wetterberichte waren sich uneinig, wie denn der Tag nun werden sollte, und so haben wir erstmal in Ruhe gefrühstückt. Bei leichtem Nieselregen, aber immerhin 4 Windstärken, legten wir in Spartakhori ab um vor der Rückfahrt nach Lefkas noch ein paar Runden zu segeln.

Laut Satellitenbild sollten sich die Wolken innerhalb der nächsten Stunden auflösen und der Wind, inzwischen bei 5-6 Beaufort, sollte gegen Nachmittag nachlassen. Da wir zwei Anlegemanöver vor uns hatten und noch ein bißchen Sonne tanken wollten, versuchten wir, so lange wie möglich zu segeln. Der Wind war ideal, wir machten trotz gereffter Segel und "Dingibremse" oft über 7 Knoten Fahrt.

Das Wetterbild blieb jedoch ambivalent. Über uns der erwartete zumeist blaue Himmel, am Horizont Wolken, bei denen wir uns nicht ganz sicher waren, ob sie nun Unwetter bringen würden oder nicht. Immerhin war aufgrund der Windrichtung relativ klar, dass sie so schnell nicht bei uns sein würden. Trotzdem beschlossen wir am frühen Nachmittag, kein Risiko mehr einzugehen und die Rückfahrt nach Lefkas anzutreten.

Sowohl der Tankstopp als auch das Anlegen im Hafen klappten trotz 15 Knoten Wind problemlos. Und als wir dann erstmal im Hafen lagen, wurde das Wetter besser und besser. War ja irgendwie klar.

Den Rest des Tages verbrachten wir mir Eis essen, aufräumen und packen, immer wieder unterbrochen von kurzen Powernaps. Der Check-Out gestaltete sich als völlig unproblematisch. Ein Teller, den ich durch unachtsames Aufheizen in tausend Stücke gesprengt hatte, war der einzige ernsthafte Verlust unserer Woche (mal abgesehen von meinem GPS, das die Flucht aus der One House Bay im Regen leider nicht überlebt hat).




Donnerstag, 19. April 2012

Sechster Tag: Endlich Urlaub!


Dank ausreichend Schlaf am Tag zuvor und einer relativ ruhigen Nacht waren wir heute morgen schon kurz nach Sonnenaufgang dabei, abzulegen. Das Fenderbrett hatte die Nacht tatsächlich überlebt und auch das Ablegemanöver klappte trotz ungünstigem Wind problemlos. Das frühe Aufstehen hatte sich wirklich gelohnt, denn das Wetter war fantastisch. Bis zum Nachmittag blauer Himmel und ein konstanter 4er Wind.

Wir nutzten die Gelegenheit, gleich nochmal ein paar Platikkanister-über-Bord-Manöver zu fahren. Gar nicht so leicht, das Ding bei ein paar kleinen Wellen wiederzufinden.

Am Nachmittag zog es dann etwas zu und wir fuhren etwas früher als geplant ein zweites Mal nach Spartakhori. Herrschte letztes Mal noch gähnende Leere, war die Taverne heute prall gefüllt mit einer Hochzeitgesellschaft. Laute griechische Musik schallte uns auf dem Boot entgegen. Wir dachten eigentlich, die Party würde noch mehrere Tage andauern, doch nach zwei Stunden verliess das Brautpaar per Schiff die Taverne und die Gesellschaft löste sich nach und nach auf.

Nach einem kleinen Inselrundlauf nutzen wir die Windstille, um noch einmal das Großsegel zu setzen. Uns war es schon seit Tagen ein Dorn im Auge, dass das Segel etwas durchhing und sich nicht dadurch nicht wirklich gut einrollen ließ. Mit ein wenig Ausprobieren haben wir dann auch das Großfall gefunden und durchgesetzt. Und siehe da, das Einrollen klappte plötzlich wie geschmiert — ganz davon abgesehen, dass das Segel so natürlich auch besser aussieht.

Oh ja, bloggen geht natürlich auch wieder. Und macht unter dem sternenklaren Himmel heute abend gleich doppelt so viel Spaß.



Fünfter Tag: Flucht vor dem Sturm


Um vier Uhr morgens war unser Anker ausgebrochen und wir machten uns schnellstmöglich auf den Weg aus der Bucht, um nicht mit Felsen oder dem mit uns in der Bucht liegenden Katamaran zu kollidieren. Es war dunkel, es regnete in Strömen und der 6er Wind blies uns ins Gesicht und machte das Kurs halten zu einer echten Herausforderung. Unser Ziel war es nur noch, bis zur Dämmerung durchzuhalten und dann im nächsten Hafen anzulegen und ein paar Stunden zu schlafen.

Als es nach 3 Stunden hell wurde fuhren wir gerade in Richtung Kalamos. Vor uns war allerdings ein solches Unwetter, dass wir beschlossen, wieder zum Hafen von Kastos umzudrehen. Glücklicherweise hatte sich kein anderes Boot dorthin verirrt, so dass wir freie Auswahl bei der Wahl des Anlegeplatzes hatten. Trotzdem war es nicht trivial, bei dem relativ starken Wind anzulegen. Ein Einwohner (einer der zwei, die wir insgesamt auf der Insel gesehen haben) hatte schließlich ein Einsehen und war uns bei dem Manöver behilflich. Nachdem wir unser Boot ordentlich am Steg befestigt hatten, fielen wir erst mal für drei Stunden ins Bett.

In der Zwischenzeit hatte der Nordwestwind (Stärke 7-8) ganze Arbeit geleistet: Die Bändsel, mit denen wir das Fenderbrett (a.k.a. Gangway) befestigt hatten, waren fast komplett durchgescheuert. Da der Wind aber noch bis zum Abend anhalten sollte, haben wir etwas improvisiert und aus Schrauben und weiteren Bändseln eine gegen durchscheuern resistente Befestigung für das Brett gebaut.

Nochmal drei Stunden Schlaf später war dann auch der Teppich der Gangway durchgescheuert. Aber besser der Teppich als unsere Fender. Wieder einigermaßen wach gab's dann erstmal einen großen Topf Pasta. In den Abendstunden ließ der Wind dann bis auf ein paar Böen nach und er kehrte seit langem mal wieder etwas Ruhe im Boot ein.




Vierter Tag: Fehlentscheidung?

Nach Pancakes und Armen Rittern zum Frühstück legten wir von der Boje ab um nach ein paar Metern vor Nidri nochmal kurz zum Shopping zu ankern. Eigentlich wollten wir anlegen, aber eine andere Yacht machte am einzig freien Steg ein An- und Ablegemanöver nach dem anderen. Und eigentlich wäre die Überfahrt nach Nidri mit dem Dingi auch kein Problem gewesen, wenn denn unser Außenborder funktioniert hätte. Also war paddeln angesagt.

Gegen Mittag versuchten wir dann, in Richtung Atokos zu segeln. Mangels Wind ist es jedoch bis auf wenige Ausnahmen bei dem Versuch geblieben. Laut Wetterbericht sollte sich gegen Abend ein 5er Westwind einstellen, so dass die One House Bay an der Ostseite von Atokos als geeigneter Ankerplatz für die Nacht erschien. Leider änderte sich die Vorhersage jedoch im Laufe des Tages, und als wir in der Bucht vor Anker lagen, war Nordwind für die Nacht vorhergesagt.

Die Vorhersage sollte Recht behalten, die Nacht wurde extrem ungemütlich und schlaflos (im Video kann man ganz gut sehen, was Wind und Wellen mit dem Boot gemacht haben) und endete relativ abrupt mit dem Ankeralarm des GPS.

Dritter Tag: Wind!

Am nächsten Morgen legten wir von Spartakhori mit dem Ziel ab, Meganisi zu umsegeln. In dem Kanal zwischen Lefkas und Meganisi machte das die ersten paar Stunden auch ziemlich Spaß. Wir hatten einen ordentlichen 4er Wind und konnten uns schön durch den Kanal kreuzen. Danach kamen die Wellen. Nicht besonders hoch, aber deutlich spürbar schlugen uns diese nach einer Weile so auf den Magen, dass wir doch wieder auf Motor umgestellt haben, zumindest bis zur Umrundung der Südspitze von Meganisi.

Ab da segelte es sich wieder deutlich bequemer und am späten Nachmittag liefen wir in Órmos Vlikho ein und legten an einer Boje an. Eigentlich wollten wir ankern, aber da für den Abend Wind bis zur Stärke 6 angekündigt war, war die Boje die sicherere Option. Allerdings auch die deutlich ekligere, denn die ersten 5 Meter der Leine waren rundherum mit schlammigen Lebewesen besetzt, die auch noch Wasser spritzten, wenn man versehentlich auf sie drauf drückte. Nach dem Anlegemanöver war das Deck voller Schlamm und kleiner Krebse. Auf jeden Fall haben wir keine Minute zu spät angelegt, denn prompt setzten Wind und Regen ein.

Abends gab es dann Pilzrisotto aus der Bordküche, während es draußen immer
ungemütlicher wurde — am Ende sogar bis Windstärke 7. Die Nacht war ziemlich unruhig, der Wind lies erst in den Morgenstunden wieder nach. In dem Video kann man übrigens ganz gut sehen, wie unser Dingi an dem Abend vom Wind gebeutelt wurde.



Sonntag, 15. April 2012

Zweiter Tag: Segeln nach Meganisi

Heute morgen wollten wir eigentlich mit Sonnenaufgang Lefkas verlassen. So ganz geklappt hat das nicht, aber nach einem gemütlichen Frühstück ging es um halb neun endlich los. Das Ablegemanöver ließ noch Spielraum für Verbesserungen, aber da wir mehr oder weniger alleine standen, war alles noch im grünen Bereich. Nach dem Verlassen des Kanals und ein paar Probemanövern hiess es dann "Segel setzen" — auf der kleinen 32er überhaupt kein Problem. Bei Windstärke 4 und einigen 5er Böen machte das auch gleich richtig Spass. Nicht so viel Spass hatten wir mit dem Tiefenmesser. Der zeigten nämlich ab der Ausfahrt vom Kanal nichts mehr an. Da aber weit und breit keinerlei Hindernisse verzeichnet waren, haben wir das Problem erstmal ignoriert. Gegen Mittag kam dann auch endlich die Sonne heraus und wir sind bei konstantem Wind noch halb an Meganisi vorbeigesegelt. Unterwegs haben wir dann auch noch das Großsegel wieder "glattgebügelt", dieses war von der vorherigen Besatzung ziemlich verknittert eingerollt worden und ließ sich kaum aus dem Mast befreien. Kurz nach 15 Uhr sind wir dann in Spartakhori eingelaufen und haben dort, ebenfalls etwas abenteuerlich und als einziges Boot weit und breit, angelegt. Nach einer knappen Stunde Sonnenschein im Windschatten der Insel kam dann der erwartete Regenguss, den wir trocken unter Deck abgewettert haben. Den Abend haben wir dann bei Calamaris und Osterlamm unter einem Heizpilz in der Taverne am Steg verbracht.





Samstag, 14. April 2012

Erster Tag: Regen


Heute morgen um kurz vor 6 ging es los. Mit jeweils zwei Rucksäcken bepackt machten wir uns auf den halbstündigen Weg vom Hotel zur Busstation. Glücklicherweise hatten wir den Weg am Vorabend schonmal geprobt, denn die Station ist praktisch unauffindbar, wenn man nicht weiss, wo sie sein soll. Der Bus nach Lefkas war erstaunlich voll und setzte sich mit nur 4 Minuten Verspätung in Bewegung. Beinfreiheit gab es praktisch nicht, es war weniger Platz als bei Ryanair, so dass die fünfstündige Fahrt zu einer ziemlichen Tortur wurde. Immerhin gab's zur Halbzeit mal eine kurze Pause. Was es auch gab war Regen im Überfluss, während der Fahrt wie auch nach der Ankunft in Lefkas. Dazu noch Wind und einen ziemlichen Temperatursturz relativ zu Athen. Ich bin froh, viele lange Hosen und Fleecejacken dabeizuhaben. Bei dem Wetter hatten wir dann auch nicht wirklich Lust, noch auszulaufen, und haben statt dessen unser Boot erstmal gründlich unter die Lupe genommen und Vorräte für die nächsten Tage eingelagert.