Wir blieben erst einmal im Norden des Ormos Dhrepanou und fuhren etwa zwei Stunden lang allerlei Motormanöver: Kurs fahren, Aufstoppen, Wenden auf engem Raum und Rückwärtsfahren. Auch ein Fender ging des öfteren über Bord und musste "gerettet" werden. Sebastian betätigte dabei einmal die MOB-Taste des Kartenplotters und Dank dessen Kopplung an das Funkgerät leuchtete dann auch dort das MOB-Signal. Daraufhin waren wir doch etwas verunsichert ob wir jetzt einen automatischen Distress-Call abgesetzt hatten aber ein Anruf bei Maria brachte Entwarnung. Auch die Logge machte zeitweise Probleme und der Fahrthebel entpuppte sich als extrem schwergängig.
Gegen 13:00 Uhr setzten wir dann Segel und nahmen Kurs nach Süden. Der Wind wehte mit zwei Beaufort aus Südwest, wir mussten also Kreuzen und es war ziemlich mühsam. In drei Stunden machten wir nur 3 Seemeilen Höhe gut. Wir experimentierten mit Traveller, Baumniederholer und Holepunkten der Genua, fanden aber keinen Trimm, der uns schneller machte. Kurz vor Vier warfen wir wieder den Motor an und fuhren nach Meganisi. In der Ormos Kapali wollten wir noch Ankern üben, aber alle 3 Buchten waren schon mit Booten belegt. Es wurde sogar schon in der zweiten Reihe "geparkt". Es war jetzt kurz vor Fünf. Wenn es hier schon so voll war, wie würde es dann an unserem eigentlichen Ziel Spartakhori aussehen?
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| Taverne mit Bootsanleger: Porto Spilia. |
Um Sieben war der Hafen dann voll. Wenn wir einen sicheren Liegeplatz haben wollen, können wir wohl nicht besonders lange draußen bleiben. Tja, es ist eben immer noch Hochsaison.
Ins Meilensammelbuch kommen 23,5 Seemeilen.
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| Königsposition: da lagen wir letztes Jahr mit der Elektra. |




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