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| Sonnenaufgang in der One House Bay |
Im Hafen herrschte rege Aktivität und auch hinter uns reihte sich Boot an Boot: eine Sunsail-Flotille war im Begriff einzulaufen. Gefühlte 100 Boote zogen an uns vorbei. Der Hafen war wohl voll und wir beschlossen unser Glück woanders zu versuchen.
In der Zwischenzeit war dafür Wind aufgekommen, zunächst eine 3, die sich dann im Verlauf des Nachmittags auf eine knappe 5 steigerte. Unser Ersatzhafen war Sívota auf Lefkas und der Wind stand so günstig, dass wir mit einem Schlag hinfliegen konnten. Die Fahrt wurde allerdings auch ein Kampf gegen die Müdigkeit: 4 Stunden Schlaf sind einfach nicht genug...
Die Einfahrt nach Sívota lag ziemlich gut versteckt, der Hafen bot 3 Liegeplätze: einen öffentlichen Kai und zwei private Stege. Platz gab es noch überall, wir entschieden uns für den Kai. Das bedeutete römisch-katholisch Anlegen mit Buganker. Sebastian raste schneller rückwärts als die Winsch Kette geben konnte, so dass der Anker gleich mit eingegraben wurde und mehrmals die Überlastsicherung die Kette durchrauschen ließ. Auch verfehlten wir die für uns vorgesehene Position ein wenig, so dass zwei freundliche Helfer an Land uns mit den Heckleinen zurecht ziehen mussten.
Der öffentliche Kai bot leider keinen Landstrom, Wasser kostete 2 Euros. Dafür war er kostenlos: ein Hafenmeister, der Liegegebühren kassieren wollte, tauchte nicht auf. Der Ort selber ist sehr pittoresk und frisch renoviert, hier sind also unsere Euros verblieben. Fest in britischer Hand ist er auch: Rings um uns wurde fast nur eine super poshes britisches Englisch gesprochen.
Wir kauften einige Nahrungsmittel, kochten ein Trockensteinpilz-Risotto mit getrockneten frischen Kräutern und Tomatensalat und gingen früh zu Bett.
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| Die Eos hatte sogar eine Mikrowelle. |


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