Donnerstag, 19. April 2012

Sechster Tag: Endlich Urlaub!


Dank ausreichend Schlaf am Tag zuvor und einer relativ ruhigen Nacht waren wir heute morgen schon kurz nach Sonnenaufgang dabei, abzulegen. Das Fenderbrett hatte die Nacht tatsächlich überlebt und auch das Ablegemanöver klappte trotz ungünstigem Wind problemlos. Das frühe Aufstehen hatte sich wirklich gelohnt, denn das Wetter war fantastisch. Bis zum Nachmittag blauer Himmel und ein konstanter 4er Wind.

Wir nutzten die Gelegenheit, gleich nochmal ein paar Platikkanister-über-Bord-Manöver zu fahren. Gar nicht so leicht, das Ding bei ein paar kleinen Wellen wiederzufinden.

Am Nachmittag zog es dann etwas zu und wir fuhren etwas früher als geplant ein zweites Mal nach Spartakhori. Herrschte letztes Mal noch gähnende Leere, war die Taverne heute prall gefüllt mit einer Hochzeitgesellschaft. Laute griechische Musik schallte uns auf dem Boot entgegen. Wir dachten eigentlich, die Party würde noch mehrere Tage andauern, doch nach zwei Stunden verliess das Brautpaar per Schiff die Taverne und die Gesellschaft löste sich nach und nach auf.

Nach einem kleinen Inselrundlauf nutzen wir die Windstille, um noch einmal das Großsegel zu setzen. Uns war es schon seit Tagen ein Dorn im Auge, dass das Segel etwas durchhing und sich nicht dadurch nicht wirklich gut einrollen ließ. Mit ein wenig Ausprobieren haben wir dann auch das Großfall gefunden und durchgesetzt. Und siehe da, das Einrollen klappte plötzlich wie geschmiert — ganz davon abgesehen, dass das Segel so natürlich auch besser aussieht.

Oh ja, bloggen geht natürlich auch wieder. Und macht unter dem sternenklaren Himmel heute abend gleich doppelt so viel Spaß.



1 Kommentar:

  1. Ich dachte schon, das Blog ist kaputt ;-)
    Nee, nachdem hier nichts mehr kam und ich die Windprognosen gesehen hatte, habe ich mir schon ein wenig Sorgen gemacht. Schön, dass Ihr es so gut überstanden habt.

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