Heute morgen wollten wir eigentlich mit Sonnenaufgang Lefkas verlassen. So ganz geklappt hat das nicht, aber nach einem gemütlichen Frühstück ging es um halb neun endlich los. Das Ablegemanöver ließ noch Spielraum für Verbesserungen, aber da wir mehr oder weniger alleine standen, war alles noch im grünen Bereich. Nach dem Verlassen des Kanals und ein paar Probemanövern hiess es dann "Segel setzen" — auf der kleinen 32er überhaupt kein Problem. Bei Windstärke 4 und einigen 5er Böen machte das auch gleich richtig Spass. Nicht so viel Spass hatten wir mit dem Tiefenmesser. Der zeigten nämlich ab der Ausfahrt vom Kanal nichts mehr an. Da aber weit und breit keinerlei Hindernisse verzeichnet waren, haben wir das Problem erstmal ignoriert. Gegen Mittag kam dann auch endlich die Sonne heraus und wir sind bei konstantem Wind noch halb an Meganisi vorbeigesegelt. Unterwegs haben wir dann auch noch das Großsegel wieder "glattgebügelt", dieses war von der vorherigen Besatzung ziemlich verknittert eingerollt worden und ließ sich kaum aus dem Mast befreien. Kurz nach 15 Uhr sind wir dann in Spartakhori eingelaufen und haben dort, ebenfalls etwas abenteuerlich und als einziges Boot weit und breit, angelegt. Nach einer knappen Stunde Sonnenschein im Windschatten der Insel kam dann der erwartete Regenguss, den wir trocken unter Deck abgewettert haben. Den Abend haben wir dann bei Calamaris und Osterlamm unter einem Heizpilz in der Taverne am Steg verbracht.Sonntag, 15. April 2012
Zweiter Tag: Segeln nach Meganisi
Heute morgen wollten wir eigentlich mit Sonnenaufgang Lefkas verlassen. So ganz geklappt hat das nicht, aber nach einem gemütlichen Frühstück ging es um halb neun endlich los. Das Ablegemanöver ließ noch Spielraum für Verbesserungen, aber da wir mehr oder weniger alleine standen, war alles noch im grünen Bereich. Nach dem Verlassen des Kanals und ein paar Probemanövern hiess es dann "Segel setzen" — auf der kleinen 32er überhaupt kein Problem. Bei Windstärke 4 und einigen 5er Böen machte das auch gleich richtig Spass. Nicht so viel Spass hatten wir mit dem Tiefenmesser. Der zeigten nämlich ab der Ausfahrt vom Kanal nichts mehr an. Da aber weit und breit keinerlei Hindernisse verzeichnet waren, haben wir das Problem erstmal ignoriert. Gegen Mittag kam dann auch endlich die Sonne heraus und wir sind bei konstantem Wind noch halb an Meganisi vorbeigesegelt. Unterwegs haben wir dann auch noch das Großsegel wieder "glattgebügelt", dieses war von der vorherigen Besatzung ziemlich verknittert eingerollt worden und ließ sich kaum aus dem Mast befreien. Kurz nach 15 Uhr sind wir dann in Spartakhori eingelaufen und haben dort, ebenfalls etwas abenteuerlich und als einziges Boot weit und breit, angelegt. Nach einer knappen Stunde Sonnenschein im Windschatten der Insel kam dann der erwartete Regenguss, den wir trocken unter Deck abgewettert haben. Den Abend haben wir dann bei Calamaris und Osterlamm unter einem Heizpilz in der Taverne am Steg verbracht.
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