Donnerstag, 3. Oktober 2013

Motorbootfahren ist einfacher

Heute liefen wir relativ spät aus. Der Grund dafür war, dass wir uns über die weitere Reiseplanung den Kopf zerbrachen. Unser Plan war ursprünglich, Zakynthos oder Kefalonia zu umrunden. Die Wind- und Wetteraussichten sprachen da aber dagegen. Zumindest wenn man Segeln und nicht nur Motoren wollte. Wir beschlossen also, nicht weiter nach Süden zu fahren und heute entweder Sami oder Efimia anzulaufen. Die Frage war nur noch, ob wir Ithaka nördlich oder südlich umrunden sollten.

Als wir Vathi verließen gab es einen schönen Nordwind, der den Ausschlag für die südliche Variante gab. Der Wind ließ dann aber sehr schnell nach und wir mussten motoren bis wir das südliche Ende der Düse zwischen Kefalonia und Ithaka erreichten. Dort gab es wieder einen guten 4er aus Nordwest und wir konnten unter Segeln weiterdüsen.

Nicht mehr weit vor Efimia war dann auch der Wind wieder weg. Wir packten die Segel ein, fuhren weiter und eine Seemeile vor Efimia setzte der Wind dann aus West wieder ein. Na super. Einmal gemütlich anlegen bei Windstille wäre auch zu schön gewesen.

Fürs Anlegen gab es dann allerdings einen Lotsen, der uns mit seinem Schlauchboot auch schon mal einen Schupps gab, wenn es ihm nicht schnell genug ging.

Nach der Fahrt gestern war das Boot nun komplett mit Salz überzogen. Egal wo man hinfasste oder sich hinsetzte, man hatte Salz an Händen und Kleidung. Das Dingi war sogar eine schwimmende kleine Saline.

In Efimia hatten wir vor zwei Jahren unseren Landtag mit der Elektra verbracht. Allerdings hatten wir den Ort irgendwie anders in Erinnerung.

Die Taverne gegenüber von unserem Liegeplatz unterhielt uns den ganzen Abend über mit griechischer Live-Musik. Na ja, die ersten zwei Stunden war es noch ganz OK, aber nach 4 Stunden begann es dann doch zu nerven.

 

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