Freitag, 4. Oktober 2013

Durch die Düse

Die Nacht in Efimia war wieder ziemlich schaukelig. Zudem pendelte das Boot immer vor und zurück. Sehr unbequem.

Efimia war der erste Hafen, in dem Liegegebühren erhoben wurden. Drei Euro pro Meter Länge, dazu hatten wir die Elektrizitätsoption für vier Euro.

Wir wollten durch die Düse zwischen Kefalonia und Ithaka nach Norden kreuzen, aber der Wind spielte wieder einmal nicht mit. Völlig untypisch stand er auf Ost und drehte später auf Süd. Also kein Düseneffekt. Aber zum entspannten Segeln reichte der 4er Wind.

Gegen 13:30 Uhr waren wir vor Fiskárdho, aber ein Blick durch den Feldstecher zeigte, dass der Hafen schon wieder rappelvoll war. Wie früh muss man wohl kommen, um dort noch einen Liegeplatz zu bekommen? Nächstes Mal lassen wir das Boot wohl besser in Efimia, mieten uns ein Quad und kommen auf dem Landweg.

Wir beschlossen nach Sivota weiterzufahren, allerdings schlief der Wind bald ein und wir fuhren den größten Teil unter Motor. Das Anlegen klappte erst beim zweiten Versuch, beim ersten hielt der Anker nicht. Beim zweiten ging uns dann fast die Kette aus.

In Sivota ist ziemlich wenig los, nur eine Nelson-Flotille feiert recht lautstark.

 

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